Pentomino – Geschichtliches

Auf  einigen Seiten im Web, die sich mit Pentominos beschäftigen findet man die Information, dass das Spiel aus dem alten China stammt.  Die Variante des Pentomino-Spiels mit einem 13. Spielstein hieß dort „Spiel des Lebens“, weil es so viele Lösungsmöglichkeiten für das 8×8-Quadrat gibt, dass ein Leben nicht ausreicht, um sie zu finden. Ebenso schreibt Solomon W. Golomb 1965 in „Polyominoes“, dass alte Meister des Go-Spiels schon Pentomino-Steine benutzten.

 

Pentomino-Steine

 

Das Canterbury Rätsel

Im Jahre 1907 erschien in London das Buch „The Canterbury puzzles and other curious problems“ des englischen Rätselerfinders Henry Ernest Dudeney. Die 74. der 114 Denksportaufgaben handelt von einem in 13 Teile zerbrochenen Schachbrett. Die Aufgabe lautet nun diese Teile wieder zu einem Schachbrett zusammenzusetzen. Im Buch ist eine Zeichnung der 13 Teile abgebildet. Es sind 12 Pentominosteine mit Schachbrettmuster, ergänzt um einen aus 4 Feldern bestehenden quadratischen Stein.

Eine deutsche Übersetzung mit dem Titel  „Die Canterbury Rätsel“ ist 2009 im Anaconda Verlag erschienen.

Pentomino-Steine

 

Erfinder des Namens Pentomino ist der amerikanische Mathematiker Solomon W. Golomb. Er hat den Namen erstmals im Jahr 1954 in einem Artikel der Fachzeitschrift American Mathematical Monthly verwendet. Durch ihn und vor allen Dingen durch Martin Gardners Bücher und Kolumnen in der Zeitschrift Scientific American sind die Pentominos bekannt geworden. Seit dieser Zeit beschäftigen sich viele Menschen weltweit mit diesen Objekten.